OUT OF ORDER – Ordnugnssysteme in der zeitgenössichen Kunst“

Gruppenausstellung: Florian Meisenberg, Crsten Nicolai, Tino Geiß, Tristan Wilczek und Thomas Lochner

Ordnungssysteme strukturieren unsere Wahrnehmung und macht Zusammenhänge lesbar. Sie sortieren, klassifizieren und schaffen Orientierung – und bestimmen zugleich, was dazugehört, was ausgeschlossen wird und was als Abweichung erscheint.

Die Gruppenausstellung OUT OF ORDER versammelt Arbeiten von Florian Meisenberg (*1980), Carsten Nicolai (*1965), Tino Geiß (*1978), Tristan Wilczek (*1989) und Thomas Locher (*1956), die sich auf unterschiedliche Weise mit den Bedingungen und Grenzen von Ordnung künstlerisch auseinandersetzen. Zwischen Bild, Sprache, Code, Material und Zeit entstehen Systeme, die Orientierung versprechen und zugleich ihre eigene Instabilität sichtbar machen. Der englische Titel OUT OF ORDER trägt diese Ambivalenz bereits in sich. Er bezeichnet etwas, das „außer Betrieb“ oder „nicht in Ordnung“ ist, aber ebenso etwas, das sich außerhalb einer bestehenden Ordnung befindet. Die Ausstellung richtet dabei den Blick auf jene Übergänge, an denen Systeme instabil werden und sich Wahrnehmung neu organisiert, aber zugleich auf die Möglichkeit verweist, dass gerade aus dieser Abweichung eine andere Perspektive entsteht.

OUT OF ORDER fragt damit nicht nur danach, wie wir Ordnung herstellen, sondern auch danach, was möglich wird, wenn wir sie verlassen.