SCHNITTSTELLEN

Für das Ausstellungsjahr 2013 begleitete der Begriff „Schnittstelle“ unsere künstlerischen Sondierungen. In unserer global vernetzten und hochgradig arbeitsteilig organisierten Welt sind Schnittstellen und deren Funktionieren in allen Lebensbereichen allgegenwärtig und bestimmend – nicht nur auf technischer, sondern auch auf sozialer Ebene. Die dem Begriff innewohnende Polysemie impliziert den Untersuchungsbogen, der sich thematisch von physischen bis hin zu philosophischen Aspekten erstreckt.

Schnittstellen dienen als Übergang, sind Berührungs- oder Verbindungsstellen, sie dienen aber auch der Abgrenzung und Kontrolle. Schnittstellen sind Orte der Kommunikation und des Austausches, sie unterliegen dem Konsens und der Regelung. Erzeugen sie Funktionsstörungen, Informationsverluste und Mehraufwand, dann „bluten“ die Schnittstellen oder es crashen die Systeme.

Die Kunst selbst bewegt sich als Bestandteil des Lebens in diesem Feld und reagiert mit den ihr eigenen Mitteln.

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cut out

19.01. – 09.03.2013

Mario BieRende

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Plüddemann

in the cloud

19.04. – 15.06.2013

Martin Plüddeman

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Peter Roehr_OB-3_1967

Serielle Materialität

12.07. – 23.08.2013

Imi Knoebel und Peter Roehr

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maschine 004

warten auf gott

13.09. – 09.11.2013

Anna Baranowski, Erik Buchholz, Simon Frisch, Rolf Giegold, Jana Gunstheimer, Luise Schröder, Joachim B. Schulze, Thomas Taube, Barbara Toch, Alba d’Urbano, Hannes Waldschütz

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Martin Mannig, This is not the Striezelmarkt, 46 x 39 cm

This is not the striezelmarkt

29.11.2013 – 28.01.2014

Martin Mannig

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