„KULTUR POLITIK“

„KULTUR IST VON MENSCHEN IST LEBEN IST MIT MENSCHEN IST ARBEIT IST FÜR MENSCHEN IST FREIHEIT KULTUR“ (Gerd Hergen Lübben, Text-Transparent „Kultur ist…“, 1988)

Der Kunstverein Gera e.V. hat den Fokus seiner Ausstellungsaktivitäten auf das Entdecken, Fördern und Vermitteln zeitgenössischer Kunst gerichtet. Das Anliegen des Vereins ist es die ganze Bandbreite aktueller Positionen abzubilden, weshalb Malerei, Fotografie und Performances genauso zu seinem Repertoire gehören wie Skulpturales, Medienkunst und Crossover-Projekte. Der Kunstverein versteht sich als Mittler zwischen Kunst und Publikum. In Gruppen- und Einzelausstellungen sind regionale und international agierende Künstler vertreten. Durch die kontinuierliche Qualität seines Ausstellungsprogramms, dient der Kunstverein nicht nur der kulturellen Bildung vor Ort, er repräsentiert den Kunststandort Gera darüber hinaus überregional und international. Erneut soll dem Jahresprogramm 2017 ein Leitthema, als kuratorische Klammer, Struktur und Anregung verleihen. Unter der Überschrift „KULTUR POLITIK“ wendet sich der Kunstverein Gera e.V. einem stets drängenden, immer wieder aktuellem Thema zu. KünstlerInnen arbeiten mit der Gegenwart, mit gesellschaftspolitischen Umbrüchen, reiben sich an Dissonanzen und loten die Grenzen des menschlichen Daseins aus. Kunst schafft Identität. Während die westliche Welt über Kulturförderung und Schaffung von Rahmenbedingungen diskutiert, verlieren sich andere Länder in Verboten, einem harten Diskurs über Meinungsfreiheit und Menschenrechte, kriegerischen Auseinandersetzungen, die Leben, Zukunft und Lebenssinn Einzelner in Frage stellen.

»Tendenzen ins Unbekannte«

16.02. – 15.04.2017

Gruppenausstellung mit sieben künstlerischen Positionen: 
Jens Hauspurg, Thibaut Henz, Sebastian Jung, Falk Lehmann, Martin Melcher, Paul-Ruben Mundthal, Clemens Radloff

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